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Unipark Tutorial 15: Teilnehmergruppen unterschiedliche Fragebogenvarianten vorlegen

Veröffentlicht 17.08.2017 von Nicolai Ridani | Tags: Zufallstrigger Gleichverteilung




Verschiedene Teilnehmergruppen unterschiedliche Fragebogenvarianten vorlegen

Besonders in wissenschaftlichen Projekten sollen häufig Teilnehmergruppen gebildet werden, denen unterschiedliche Fragebogenvarianten zufällig vorgelegt werden. Der Zufallstrigger ermöglicht eine zufällige Zuteilung: Sie geben einen Bereich für die Zufallszahl an, z. B. 1-5 (je nach Anzahl unterschiedlicher Fragebögen). Zu Umfragebeginn wird „gewürfelt“, die gewürfelte Zahl wird in eine benutzerdefinierte Variable (c-Variable) geschrieben. Mit Hilfe dieser Variablen lassen sich anschließend die entsprechenden Filter für die verschiedenen

Fragebogenvarianten erstellen. Um eine gute Gleichverteilung der gewürfelten Zahlen und somit der ausgewählten Probandengruppen zu ermöglichen, wurde zusätzlich das Feature „Gleichverteilung in angegebenem Bereich anstreben“ eingebaut.

Der Zufallstrigger steht bei allen Umfragetypen zur Verfügung.

Grundstruktur bei Fragebogen mit unterschiedlichen Fragebogenvarianten für unterschiedliche Gruppen

Der rote Pfeil zeigt an, auf welcher Seite sich der Zufallstrigger befindet. Der hier gewählte Bereich des Zufallstriggers beträgt 1 - 4. Das heißt, ich kann die Teilnehmer auf 4 unterschiedliche Fragebogenpfade zufällig lenken. Unter der Seite, auf der sich der Zufallstrigger befindet, sind die 4 Pfade angelegt. Jedem Pfad geht ein Filter voraus, der auf die entsprechende Zufallszahl der c-Variable filtert. Mit anderen Worte: In die Fragebogenvariante der Gruppe 1, kommen nur Personen rein, die eine 1 gewürfelt haben, usw. 



Schritt 1 Zufallstrigger anlegen

Wähle die Seite aus, auf der der Zufallstrigger platziert werden muss und klicke links auf Trigger



Wähle den Zufallstrigger und bestätigen mit Anlegen. In dem Textfeld kannst Du einen Namen für den Zufallstrigger bestimmen. 




Der Trigger wird angelegt. Gleichzeitig wird eine neue benutzerdefinierte Variable c_000x erzeugt, in die später die Zufallszahl geschrieben wird. Nach dem Du den Trigger angelegt hast, kannst Du diverse Einstellungen und Konfigurationen vornehmen: 

1. Definiere die benutzerdefinierte Variable: Das Label kann frei gewählt werden, als Variablentyp sollte „Große Ganzzahl“ oder „Ganz-oder Kommazahl" gewählt werden.
2. Nehme die üblichen Einstellungen vor: Trigger-Name, Trigger-Beschreibung, Ausführungsposition und Bedingung.
3. Anhängig davon, wie viele unterschiedliche Teilnehmergruppen befragt werden sollen, muss ein minimaler und maximaler Zufallswert definiert werden. 
4. Optional kannst Du vorgeben, dass eine Gleichverteilung angestrebt werden soll.



5. Im Reiter Einstellungen, entscheidest Du, ob die Funktion „Trigger auch in der Fragebogenvorschau ausführen“ aktiviert sein sollte. Beim Testen ist es unter Umständen hilfreich, unter konstanten Bedingungen arbeiten zu können.
6. Ebenfalls entscheiden kannst Du ob der Trigger mehrfach in einem Umfragedurchlauf auszuführen ist.
7. Zuletzt speicherst Du ab. 



Schritt 2 Filter anlegen

Nachdem der Zufallstrigger auf der gewünschten Fragebogenseite angebracht wurde, müssen die zufällig gewürfelten Teilnehmergruppen in die jeweils dafür vorgesehenen Fragebogenvarianten geleitet werden. In unserem Fall haben wir 4 Fragebogenszenarien, respektive 4 Gruppen. Dementsprechend verwenden wir 4 Filter. Darunter wird dann der jeweilige Fragebogenpfad angelegt. 



Im Filter wählst Du die Zufallstrigger Variable, in der die gewürfelten Zahlen gespeichert werden aus und gibst die entsprechende Bedingung (c_0001 = 1) an. Wenn der Würfel die 1 gewürfelt hat, dann kommt der Teilnehmer in den Fragebogenpfad für die Gruppe 1. Das ganze wiederholst Du nun für alle Würfelzahlen. 



Mit Hilfe des Zufallstriggers kannst Du also (gleichverteilt) Teilnehmer in verschiedene Fragebogenpfade lenken. Wenn Du jedoch weitere Vorgaben hast, zum Beispiel, dass Du Teilnehmer mit bestimmten Merkmalen in bestimmte Pfade lenken möchtest, dann solltest Du dir mal das Tutorial zum Thema "QUOTEN" angucken. 

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